{"id":413,"date":"2022-07-05T15:58:42","date_gmt":"2022-07-05T15:58:42","guid":{"rendered":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/?post_type=yada_wiki&#038;p=413"},"modified":"2024-05-08T23:20:56","modified_gmt":"2024-05-08T23:20:56","slug":"circulo-hermeneutico","status":"publish","type":"yada_wiki","link":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/wiki\/circulo-hermeneutico\/","title":{"rendered":"C\u00edrculo hermen\u00e9utico"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\">El\u00a0<b>c\u00edrculo hermen\u00e9utico<\/b> ( <i lang=\"de\">hermeneutischer Zirkel<\/i> ) describe el proceso de comprensi\u00f3n de un texto. La idea central es que para interpretar algo hay que partir de un modo de comprensi\u00f3n previo a la interpretaci\u00f3n. Toda interpretaci\u00f3n y todo comprender se apoyan, as\u00ed, en una precomprensi\u00f3n previa.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\">La circularidad de la confirmaci\u00f3n de toda tesis interpretativa fue afirmada de modo expl\u00edcito por primera vez por el fil\u00f3logo cl\u00e1sico <a href=\"https:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/ADB:Ast,_Friedrich\">Friedrich Ast<\/a> (1778-1841). Ast se\u00f1al\u00f3 que los supuestos sobre la totalidad de un texto se confirman mediante supuestos sobre partes del texto que, a su vez, se confirmar\u00edan mediante supuestos sobre la totalidad del texto. De modo que no es posible entender un texto en su conjunto sin presuponer ciertas hip\u00f3tesis parciales que, a su vez, descansan sobre presupuestos sobre el texto en su conjunto. Aplicado al campo de la filolog\u00eda cl\u00e1sica esto tiene una consecuencia inmediata: no podemos comprender verdaderamente el esp\u00edritu de la Antig\u00fcedad en su conjunto si no la captamos en cada uno de los escritores antiguos y, viceversa: no podemos captar el esp\u00edritu de un escritor antiguo sin entender el esp\u00edritu de la Antig\u00fcedad en su conjunto.<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"00000000000007750000000000000000_413\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000007750000000000000000_413-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000007750000000000000000_413-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">Ast (1808) : 179-180: Das Grundgesetz alles Verstehens und Erkennens ist, aus dem Einzelnen den Geist des Ganzen zu finden, und durch das Ganze das Einzelne zu begreifen; jenes die anayltische, dieses die syntetische Methode der Erkenntniss. Beide aber sind nur mit und durch einander gesetzt, eben so, wie das Ganze nicht ohne das Einzelne, als sein Glied, und das Einzelne nicht ohne das Ganze, als die Sph\u00e4re, in der es lebt, gedacht werden kann. Keines ist also fr\u00fcher, als das andere, weil beide sich wechselseitig bedingen und an sich Ein harmonisches Leben sind. Also kann auch nicht der Geist des gesammten Alterthums wahrhaft erkannt werden, wenn wir ihn nicht in seinen einzelnen Offenbarungen, in den Werken der Schriftsteller des Alterthums, begreifen, und umgekehrt kann der Geist eines Schriftstellers nicht ohne den Geist des gesammten Alterthums aufgefasst werden.<\/span> Para Ast, las partes son, por tanto, despliegues (<em>Entfaltungen<\/em>) del todo. Pero no necesito conocer todos y cada uno de esos despliegues para conocer la totalidad, pues en cada una de ellas est\u00e1 ya presente el todo. En este sentido, la hermen\u00e9utica de Friedrich Ast se aproximar\u00eda a la estructura de lo que el materialismo filos\u00f3fico denomina \u00ab<a href=\"https:\/\/fgbueno.es\/gbm\/gb55me.htm\">estructuras metafinitas<\/a>\u00ab.<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"00000000000007750000000000000000_413\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-00000000000007750000000000000000_413-2\">2<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-00000000000007750000000000000000_413-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\"> Ast (1808) : ipso loco: Der Zirkel, dass ich a, b, c usw. nur durch A erkennen kann, aber dieses A selbst wieder nur durch a, b, c, usf ist unaufl\u00f6slich, wenn beide A und a, b, c als Gegens\u00e4tze gedacht werden, die sich wechselseitig bedingen und voraussetzen, nicht aber ihrer Einheit anerkannt wird, so dass A nicht erst aus a, b, c usf. hervorgeht und durch sie gebildet wird, sondern ihnen selbst vorausgeht, sie alle auf gleiche Weise durchdringt, a, b, c also nicht anderes, als individuelle Darstellungen des Einen A sind. In A liegen dann auf urspr\u00fcngliche Weise schon a, b, c; diese Glieder selbst sind die einzelnen Entfaltungen des Einen a, und ich brauche nicht erst die ganze unendliche Reihe der Einzelnheiten zu durchlaufen, um ihre Einheit zu finden.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\">Los problemas asociados al c\u00edrculo hermen\u00e9utico entraron en la tradici\u00f3n filos\u00f3fica anal\u00edtica con Willard Van Orman Quine (1908-2000) al explicitar el problema de la indeterminaci\u00f3n de la traducci\u00f3n radical. Quine afirma que las hip\u00f3tesis sobre significados ling\u00fc\u00edsticos ajenos al marco del lenguaje natural de un traductor (al contrario que las hip\u00f3tesis sobre comportamientos ling\u00fc\u00edsticos como reacciones a est\u00edmulos externos) no necesitan de una confirmaci\u00f3n independiente y est\u00e1n indeterminadas por principio (\u00ab<em>i<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Indeterminacy_of_translation\">ndeterminacy of translation<\/a><\/em>\u00ab).<\/span><\/p>\n<h1><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\">Bibliograf\u00eda<\/span><\/h1>\n<ol>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\">Ast, F.: <em>Grundlinien der Grammatik, Hermeneutik und Kritik<\/em> (Landshut, 1808).<\/span><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\">Quine, W.V.O.: <i>Word and Object (<\/i>MIT Press, 2013).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<h1><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\">Notas<\/span><\/h1>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\"><ul class=\"modern-footnotes-list \"><li><span>1<\/span><div>Ast (1808) : 179-180: Das Grundgesetz alles Verstehens und Erkennens ist, aus dem Einzelnen den Geist des Ganzen zu finden, und durch das Ganze das Einzelne zu begreifen; jenes die anayltische, dieses die syntetische Methode der Erkenntniss. Beide aber sind nur mit und durch einander gesetzt, eben so, wie das Ganze nicht ohne das Einzelne, als sein Glied, und das Einzelne nicht ohne das Ganze, als die Sph\u00e4re, in der es lebt, gedacht werden kann. Keines ist also fr\u00fcher, als das andere, weil beide sich wechselseitig bedingen und an sich Ein harmonisches Leben sind. Also kann auch nicht der Geist des gesammten Alterthums wahrhaft erkannt werden, wenn wir ihn nicht in seinen einzelnen Offenbarungen, in den Werken der Schriftsteller des Alterthums, begreifen, und umgekehrt kann der Geist eines Schriftstellers nicht ohne den Geist des gesammten Alterthums aufgefasst werden.<\/div><\/li><li><span>2<\/span><div> Ast (1808) : ipso loco: Der Zirkel, dass ich a, b, c usw. nur durch A erkennen kann, aber dieses A selbst wieder nur durch a, b, c, usf ist unaufl\u00f6slich, wenn beide A und a, b, c als Gegens\u00e4tze gedacht werden, die sich wechselseitig bedingen und voraussetzen, nicht aber ihrer Einheit anerkannt wird, so dass A nicht erst aus a, b, c usf. hervorgeht und durch sie gebildet wird, sondern ihnen selbst vorausgeht, sie alle auf gleiche Weise durchdringt, a, b, c also nicht anderes, als individuelle Darstellungen des Einen A sind. In A liegen dann auf urspr\u00fcngliche Weise schon a, b, c; diese Glieder selbst sind die einzelnen Entfaltungen des Einen a, und ich brauche nicht erst die ganze unendliche Reihe der Einzelnheiten zu durchlaufen, um ihre Einheit zu finden.<\/div><\/li><\/ul><\/span><\/p>\n<h1><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\">V\u00e9ase tambi\u00e9n<\/span><\/h1>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif;\"><span class=\"wikilink-no-edit\">Indeterminaci\u00f3n de la traducci\u00f3n (Quine)<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"om_disable_all_campaigns":false,"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"footnotes":""},"wiki_cats":[22],"wiki_tags":[],"class_list":["post-413","yada_wiki","type-yada_wiki","status-publish","hentry","wiki_cats-rvdimenta"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/wp-json\/wp\/v2\/yada_wiki\/413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/wp-json\/wp\/v2\/yada_wiki"}],"about":[{"href":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/wp-json\/wp\/v2\/types\/yada_wiki"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=413"}],"version-history":[{"count":32,"href":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/wp-json\/wp\/v2\/yada_wiki\/413\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7083,"href":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/wp-json\/wp\/v2\/yada_wiki\/413\/revisions\/7083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"wiki_cats","embeddable":true,"href":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/wp-json\/wp\/v2\/wiki_cats?post=413"},{"taxonomy":"wiki_tags","embeddable":true,"href":"https:\/\/atriumphilosophicum.es\/home\/wp-json\/wp\/v2\/wiki_tags?post=413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}